40 Jahre Geschichtsverein Besigheim

Am 11. Mai 2019 fand im großen Saal der Alten Kelter ein Festabend statt. 170 Gäste begannen den Abend bei einem Stehempfang. Dann begrüßte der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Groß mit seiner Eröffnungsrede viele Ehrengäste, Gründungsmitglieder und die zahlreich erschienen Mitglieder. In einem Abriss wurde die Geschichte des Vereins und Aktivitäten dargestellt. Zuletzt wurde dann ein vom Geschichtsverein erworbenes expressionistisches Porträtbild, gemalt von Alfred Kollmar der in Besigheim geboren wurde, an die Stadt übergeben.  Ein Grußwort von städtischer Seite wurde von Stadtrat A. Schober, in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters, an die Gesellschaft gerichtet. Es folgte ein weiteres Grußwort von der Vorsitzenden des Verbands der württembergischen Geschichts- und Altertumsvereine. Zwischen den Programmpunkten spielte das Saxaphon-Ensemble der Musikschule mitreißende Stücke.

Nun folgte ein Vortrag von Festredner Prof. Dr. Peter Rückert. Das Thema war: Vor 500 Jahren – Herzog Ulrich von Württemberg. Für die Zuhörer wurde eine Zeitspanne beschrieben und mit projizierten Bildern und Skizzen belegt, in der Besigheim eine turbulente Zeit durchmachte und dabei mal zu Baden, dann letztlich zu Württemberg und zwischendurch auch mal zur Pfalz gehörte.

Vor Beginn des Bühnenstücks  „Buschwerk“ von Dein Theater Stuttgart, konnten sich die Gäste bei Häppchen und einem Getränk stärken.

Dem begeisterten Publikum wurde dann ein herzerfrischend komisch-melancholischer Streifzug durch Leben und die Werke von Wilhelm Busch in niedersächsischen Dialekt vorgestellt, was auch die eingefleischten Schwaben zu mehrfachem Zwischenbeifall hinriss.